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Sehnsüchtigen anklingt. Der profane Zweck von Büroarbeit als Anlass, das Menschsein der Alltäglichkeit ins Gesicht zu trällern. „Die Friedenstaube“ ist um gereimte Lebenshilfe bemüht, fungiert als Mutter des Büros. Sie steht ein für Naturschutz, Nächstenliebe und Weltfrieden. „Die Geheimnisvolle“ trägt die Keksdose im Schoß und trachtet verträumt nach einem kräftigen Seemann, der sie eines erdenklichen Tages in die Ferne fahren wird. „Der Schmetterling“ flattert freimütig durch die Spelunken der Metropole. Sie weint am Morgen, hofft mittags und erhebt sich des Nachmittags, um am Abend zu fliegen. Das Revuestück „Die Sekretärinnen“ wurde 1995 am Hamburger Schauspielhaus uraufgeführt und feierte seinerzeit große Erfolge. Nun feilt die Abschlussklasse des Europäischen Theaterinstitutes in Berlin unter Regie von Martin Olbertz an einer zeitgemäßen Inszenierung dieses Stoffes. Vom Volkslied zum Pop, vom Schlager zur Arie – ein musikalischer Dialog unter sieben Sekretärinnen und dem Büroboten unterhöhlt spielerisch die Gefälligkeiten gängiger
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