




Minchen - Bückeburg
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Der Mann, der Irland grün färbte
Wenn man an den St. Patrick’s Day denkt, denkt man heute vor allem an grünes Bier, verrückte Hüte und Menschen, die plötzlich behaupten, einen irischen Ururgroßonkel zu haben. Aber hinter dem ganzen Trubel steckt tatsächlich eine echte Person: St. Patrick.
Ironischerweise war Patrick gar kein Ire. Er wurde ungefähr im 4. Jahrhundert in Britannien geboren – vermutlich irgendwo im heutigen England oder Wales. Als Teenager wurde er von irischen Piraten entführt und als Schafhirte nach Irland verschleppt. Sechs Jahre lang hütete er dort Schafe. Viel Zeit zum Nachdenken also.
Irgendwann hatte er eine Vision (oder einfach genug von Schafen) und floh zurück nach Hause. Dort beschloss er, Priester zu werden. Und jetzt kommt der überraschende Teil: Er ging freiwillig wieder nach Irland zurück. Offenbar hatte er sich inzwischen an das Wetter gewöhnt.
In Irland begann Patrick, das Christentum zu verbreiten. Dabei soll er angeblich das dreiblättrige Kleeblatt benutzt haben, um die Dreifaltigkeit zu erklären – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Ob das wirklich so war, weiß niemand genau, aber seitdem ist das Kleeblatt das inoffizielle irische Nationalaccessoire.
Die berühmteste Legende erzählt, dass Patrick alle Schlangen aus Irland vertrieben hat. Das klingt beeindruckend – hat aber einen kleinen Haken: In Irland gab es wahrscheinlich nie Schlangen. Man vermutet heute, dass die Geschichte eigentlich symbolisch für das Vertreiben alter Religionen steht. Klingt allerdings weniger spektakulär.
Patrick starb am 17. März, vermutlich im Jahr 461. Jahrhunderte später beschlossen die Iren, diesen Tag zu feiern. Und zwar so gründlich, dass heute auf der ganzen Welt Paraden stattfinden, Flüsse grün eingefärbt werden und plötzlich jeder zweite Mensch ein Guinness in der Hand hält.
Kurz gesagt:
Ein ehemaliger Schafhirte, der eigentlich Brite war, wurde zum irischen Nationalheiligen – und lieferte uns den perfekten Grund, einmal im Jahr alles grün anzumalen und ein Bier mehr zu trinken.
Nicht schlecht für einen Mann, der ursprünglich nur auf Schafe aufpassen sollte.
